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Oberlauf der Saône


Die Saône gehört zu den großen Flüssen Frankreichs, sie ist von Corre bis zur Einmündung in die Rhône bei Lyon kanalisiert. Die Saône ist mit einer schiffbaren Strecke von 365 km das Rückgrat des französischen Wasserstraßennetzes.

Der Oberlauf von Corre bis Auxonne ist, obwohl er an der wichtigen Strecke zwischen dem Rhein-Main-Mosel-Becken und Lyon liegt, mit seiner unberührten Landschaft ein ideales Revier zum Wasserwandern. Der Fluß schlängelt sich träge durch reizende, ländliche Gegenden, längere Schleifen werden durch Seitenkanäle mit Schleusen abgekürzt. Diese Durchstiche beschneiden die Saône um gut 30 km, denn ihre ursprüngliche Länge von Corre bis Lyon betrug 407 km anstelle der heutigen 365 km.

In diesem Abschnitt gibt es 19 Schleusen und eine Hochwasserschleuse bei Cubry-les-Soing, die für gewöhnlich offen ist. Die meisten Schleusenkanäle sind durch Hochwassersperrtore gesichert. Viele der Schleusen werden elektrisch betrieben und sind für automatische Bedienung ausgelegt. Von Corre bis zur Schleuse von Auxonne ist der höchstzulässige Tiefgang 1,80 m. Die Mindestdurchfahrtshöhe beträgt 3,50 m. Ein guter Treidelpfad für Ausritte verläuft neben der Strecke.

Die zulässige Höchstgeschwindigkeit ist mit 15 km/h in den Flußabschnitt festgelegt; örtlich gibt es weitegehende Beschränkungen. In den Schleusenkanälen dürfen 6 km/h nicht überschritten werden. Die Einfahrt in die Schleusenkanäle kann sich für Talfahrer bei Hochwasser schwierig gestalten.

Hinter Corre macht die Saône enge Windungen zwischen dicht belaubten Ufern, doch schon bei Port-sur-Saône wird der Fluß breiter und fließt durch Weideland. Wer sich Zeit für einen Landgang nimmt, wird entdecken, daß Gray ein malerisches Städtchen ist. Der Weg nach Auxonne führt uns an großen Wäldern vorbei; diese Stadt ist ganz von Grün umgeben. Hier lag Bonaparte, bevor er Napoléon I. wurde, als kleiner Leutnant in Garnison. Alte Holzhäuser und eine mittelalterliche Kirche mit romantischem Turm sind sehenswert.

Auf der Bootsfahrt 1998 zu befahrender Streckenabschnitt:

Basis in Pontailler-sur-Saône

Base de Pontailler

Streckenabschnitt

Kilo-
metrie-
rung

Schleuse
Nr.

Einfahrt in die Vieille (Alte) Saône RU Zufahrt zum Bootshafen von
Pontailler und zur Charterbasis von Rive de France
Pontailler, Brücke, Festmachen TW RU, kleine Stadt RU
Einmündung der (Vieille) Alten Saône RU
Vonges, Handelskai RU
Becken RU, total verschrickt
Lamarche-sur-Saône, Brücke, Festmachen am LU, Ortschaft RU
Einfahrt in Schleusenkanal LU, Brücke
Schleuse von Poncey
Ende des Schleusenkanals
Insel (lle de la Bouillie)
Auxonne, Brücke, Stadtzentrum LU
Einfahrt in Schleusenkanal LU und Eisenbahnbrücke
Brücke und Sperrtor, Büro der Schiffahrtsbehörde-Unterabteilung
Schleuse (Auxonne)
Ende des Schleusenkanals

0,0

0,1
2,0
2,1
4,5
5,9
9,1
10,4
10,6
14,6
16,4
16,9
17,0
19,4
19,5


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Stand:  23. Mai 1999